Während Europa in Krieg und Armut versinkt, ist der
afrikanische Kontinent an die Spitze der Weltwirtschaft gelangt.
Der gebrechliche Keita (80) ist der letzte lebende Nachfahre der Griots,
die seit unzähligen Jahren die Geschichten Afrikas von Generation zu
Generation weitergegeben haben. Aber die fortschreitende Digitalisierung
und Datenspeicherung hat sie verdrängt – ihre gesprochenen
Geschichten wurden zuletzt nur noch belächelt. Als sein eigener Sohn
die Initiation ablehnt, beschliesst Keita, stattdessen seinen Enkel Sisay
(20) in das uralte Wissen einzuweihen.
Als der Grossvater stirbt, ist Sisay der einzige, der die Ahnenreihe der Griots fortführen kann. Doch dazu muss er das Ursprungsdorf seiner Familie finden, das sich in einem unwirtlichen und abgeriegelten Grenzgebiet in der Wüste befindet.
Er setzt sich über seine Eltern und den Überwachungsstaat hinweg und macht sich auf den Weg. Begleitet wird er von seinen besten Freunden, dem Individualisten Kanchebe (23) und der reaktionären Dilys (22), die beide angetrieben sind von Zweifeln an der perfekten, technisierten Gesellschaft. Am Grenzzaun angekommen, treffen die drei zufällig auf den verletzten europäischen Flüchtling Miles (30). Sie haben keine Wahl, als ihm zu helfen. Sein Leben liegt in ihrer Hand.
Einer nach dem anderen bleiben die Freunde hinter Sisay zurück. Er kämpft verbittert und allein gegen die Strapazen der Wüste, bis er schließlich das verlassene Dorf erreicht. Es besteht nur noch aus Ruinen. Zum ersten Mal in seinem Leben verspürt er Durst und Entbehrung, Euphorie und Verzweiflung. Kann er jetzt noch in die Stadt zurückkehren und die Tradition fortführen?
- - -
Intention:
Der Weg, den Sisay und seine Freunde wagen, ist ein Weg ohne Wiederkehr. Er verändert die Teilnehmer unterwegs, und wer zurückkommt, ist ein anderer geworden. Das verlassen der sicheren, abgeschirmten Großstadt eröffnet den Protagonisten eine neue, unbekannte Welt. Das erste Mal in ihrem Leben sind sie alleine in der Natur unterwegs.
Der Kontrast aus traditioneller afrikanischer Formsprache und moderner Technik, den erdigen Farbtönen der Landschaft auf der einen Seite und der sterilen, metallenen Zukunftsstadt auf der anderen ziehen einen Bogen zwischen Moderne und Tradition.
Durch die ironische Umkehr der "Festung Europa" von heute in die entgegengestzten Verhältnisse der Zukunft wird das Thema Migration auf neue Art und Weise thematisiert. Endlich sind es nicht mehr die "armen Schwarzen", die um Asyl anfragen, sondern die armen Europäer, denen aufgrund der globalen Erwärmung die Geschichte einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Als der Grossvater stirbt, ist Sisay der einzige, der die Ahnenreihe der Griots fortführen kann. Doch dazu muss er das Ursprungsdorf seiner Familie finden, das sich in einem unwirtlichen und abgeriegelten Grenzgebiet in der Wüste befindet.
Er setzt sich über seine Eltern und den Überwachungsstaat hinweg und macht sich auf den Weg. Begleitet wird er von seinen besten Freunden, dem Individualisten Kanchebe (23) und der reaktionären Dilys (22), die beide angetrieben sind von Zweifeln an der perfekten, technisierten Gesellschaft. Am Grenzzaun angekommen, treffen die drei zufällig auf den verletzten europäischen Flüchtling Miles (30). Sie haben keine Wahl, als ihm zu helfen. Sein Leben liegt in ihrer Hand.
Einer nach dem anderen bleiben die Freunde hinter Sisay zurück. Er kämpft verbittert und allein gegen die Strapazen der Wüste, bis er schließlich das verlassene Dorf erreicht. Es besteht nur noch aus Ruinen. Zum ersten Mal in seinem Leben verspürt er Durst und Entbehrung, Euphorie und Verzweiflung. Kann er jetzt noch in die Stadt zurückkehren und die Tradition fortführen?
- - -
Intention:
Der Weg, den Sisay und seine Freunde wagen, ist ein Weg ohne Wiederkehr. Er verändert die Teilnehmer unterwegs, und wer zurückkommt, ist ein anderer geworden. Das verlassen der sicheren, abgeschirmten Großstadt eröffnet den Protagonisten eine neue, unbekannte Welt. Das erste Mal in ihrem Leben sind sie alleine in der Natur unterwegs.
Der Kontrast aus traditioneller afrikanischer Formsprache und moderner Technik, den erdigen Farbtönen der Landschaft auf der einen Seite und der sterilen, metallenen Zukunftsstadt auf der anderen ziehen einen Bogen zwischen Moderne und Tradition.
Durch die ironische Umkehr der "Festung Europa" von heute in die entgegengestzten Verhältnisse der Zukunft wird das Thema Migration auf neue Art und Weise thematisiert. Endlich sind es nicht mehr die "armen Schwarzen", die um Asyl anfragen, sondern die armen Europäer, denen aufgrund der globalen Erwärmung die Geschichte einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
